Archiv der Kategorie: aus der Küche

„RESTE“ Muffins

Die Weihnachtsbäckerei ist ja vorbei und meisten hat man noch Reste von Nüssen, Mandeln, Schokolade, Kokosflocken und Trockenfrüchte übrig.
Hier nun ein Tipp, wie ich solche Dinge verwerte.

Ich backe zum Beispiel Muffins davon, das ist ganz leicht. Die Zutaten für den Teig hat man auch meist zuhause. Selbst beim Mehl verarbeite ich oft Reste von Weizen, Dinkel oder Buchweizen.

Rezept für den Teig:
350 g Mehr
2 TL Backpulver
1 Prise Salz

125g Butter
130g Zucker (bei Trockenfrüchten weniger)
2 Eier
125ml Milch

300-400g gemischte „Reste“

Die ersten 3 Zutaten abwiegen und miteinander vermischen. Die Butter zerlaufen lassen und mit den Zucker verrühren, anschließen Ei und Milch zugeben und verrühren.
Nun die Mehlmischung leicht unterrühren.

Bei der Mischung von „Resten“ kannst du alles nach Lust und Laune variiere. Ich hatte auch noch einen Rest gemischte TK-Früchte. Dann sind dabei: Mandelsplitter, Haselnüsse, Cranbeeries, Aprikosen, Rosinen, und dunkle Schokolade alles grob zerteilt. Bei 190°C ungefähr 18 min Backen (Garprobe machen). Den Zucker variiere ich, wenn ich viele Trockenfrüchte dabei habe nehme ich weniger (ca. 100g).

Et Voilà! Die kleinen Kuchen lassen sich auch gut in die Tasche stecken oder an die Türklinke hängen und somit sind sie bei uns immer schnell vergriffen. Macht ihr anderen lieben Menschen auch eine kleine Überraschung währen des Lookdown? Manche Menschen ertragen die Ruhe und Einsamkeit schlecht. Mir macht es nicht soviel aus, erstmal kann ich mich ganz gut beschäftigen und dann nutzten wir andere Möglichkeiten den Kontakt so gut es geht zu pflegen. Wir gehen in der Natur spazieren, oder nutzen viel WhatsApp um unseren Alltag miteinander zu teilen. Natürlich möchte ich meine Schwester, ihre Kinder oder meine Mutti gerne mal wieder so richtig drücken, das fehlt mir. Wir sehen uns zwar regelmäßig, aber immer auf Abstand.

Also macht es Euch so schön wie es geht und bleibt gesund!
Eure Kathrin

Das Osterfest

…..bedeutet für mich immer „draußen Zeit“ (wenn es das Wetter zulässt) gern beim Picknick oder im Garten auf jeden Fall gern mit Freunden. Der religiöse Hintergrund von Ostern spielt bei uns eine eher untergeordnete Rolle, auch wenn wir den Karfreitag eher ruhig und fleischlos angehen und meine Mutti uns zum Gründonnerstag immer ein besonderes Ei kocht.
Ich begreife Ostern eher als Fest für den Frühling/Neuanfang und habe in dieser Zeit gern Besuch von lieben Freunden. Dieses Mal hat es auch geklappt, dass meine Freundin Aleks mit ihrer Tochter zu Besuch da sind und praktischer Weise hat sie auch gleich „Grüne Soße Kräuter“ mitgebracht. Wir lieben grüne Soße, aber leider ist es unmöglich in unsere Region die passenden Kräuter aufzutreiben. Auch wenn man versucht sie sich zusammen zu stückeln, es ist einfach etwas Anderes. In Frankfurt (Main) kauft man sie Päckchenweise und da ist dann von allem etwas drin und wer kein eigenes Rezept hat, findet da auch gleich eins auf dem Einwickelpapier. Wir haben natürlich unser Familienrezept, welches ich euch unten verrate, und dann geht es ans Kräuter hacken, Ostereier färben und natürlich quatschen quatschen quatschen…..wenn man sich so lange nicht gesehen hat, gibt es viel zu erzählen. Ein bisschen Osterbastelei und eine kleine Osterdekoration steht auch immer auf dem Plan, ansonsten genießen wir einfach die Zeit und den Frühling.

Grüne Soße nach meiner Art:
1 Päckchen Grüne Soße Kräuter (z.B. Sauerampfer, Borretsch, Kerbel, Kresse, Schnittlauch, Pimpinelle, Petersilie) klein hacken
200gr Saure Sahne
200gr Schmand
200gr Joghurt
etwas Majonäse
Gewürzgurke (ganz klein gewürfelt)
Zwiebel (ganz klein gewürfelt)
1-2 Eier (ganz klein gewürfelt)
etwas Senf
Zitronensaft
Salz & Pfeffer
etwas Zucker
ein kleines bisschen Knoblauch wer mag

Eure Kathrin

Eisige Tage im März

Jetzt hat es uns ja noch einmal ganz schön kalt erwischt und was wärmt da besser als ein Eintopf. Wir essen gern Suppen und Eintöpfe und heute mache ich deftigen Bohneneintopf. Alles was man dafür braucht:
– grüne Bohnen (tiefgefroren oder frisch)
– Kartoffen
– Sellerie
– Karotten
– Petersilienwurzel
– Cabanossi und etwas Speck
– Salz, Pfeffer und Bohnenkraut

Alles schön klein schneiden und dann erst die Cabanossi und den Speck anbraten.

Dann den Sellerie, Karotten und die Petersilienwurzel mit braten und kurz darauf auch die Kartoffelstücke.

Zum Schluss noch die Bohnen dazugeben und mit Wasser aufgießen. Mit Salz, Pfeffer und Bohnenkraut würzen und gar kochen.

So und nun kann es Frühling werden! Eure Kathrin

 

 

 

Der Familie aufgetischt…..

…hin und wieder, wenn es die Zeit erlaubt koche ich gern für „alle“. Und da ich ein Freund von schnellen Gerichten bin, oder zumindestens welchen die ich gut vorbereiten kann, gab es Tomatensalat, Brot und Fleischspießchen. Der Tomatensalat ist mein absoluter Liebling. Ich finde die Kombi von Kiwi und Tomaten sehr schön und dann das Dressing aus Limettensaft, Olivenöl, Knoblauch, grüne Peperonie, Schalotten und Minze….ein Traum. Spießchen sind auch immer gut zum Vorbereiten und das Brot kann man auch schon im Vorfeld backen. Ich habe es dieses Mal schon mit selbstgemachter Kräuterbutter gefüllt und als kleine Kringel geformt, so läßt es sich ganz einfach abzupft.

Ja, so mag ich es – kein Stress in der Küche und entspannt an der Tafel sitzen . Eure Kathrin

Die „Smily-Geburtstagstorte“….

……..in diesem Jahr bestand der Wunsch meiner Nichte schon im Januar darin. dass sie gern zum Geburtstag von mir eine „Smily-Geburtstagstorte“ gebacken haben möchte. Hmmm…..ok!
Ich backe hin und wieder sehr gern und jeder in der Familie bekommt auch seinen Geburtstagskuchen von mir. Eine Tortenkünstlerin bin ich aber nicht, wenn man bedenkt was da so im Netzt alles auf die Tortenplatte kommt. Einen so bedeutenden Wunsch kann ich aber auch nicht ignorieren. Und so habe ich mich gestern Abend ans Werk gemacht und den von mir vor gebackenen Schokoladenboden mit einer Belgischen Ganache gefüllt und umhüllt. Den Fondant habe ich in gelb, weiß und schwarz schon fertig gekauft und das Rosa selbst eingefärbt. Nach dem die Fondantdecke auf der Torte war, konnte es los gehen mit der weiteren Verzierung und ich muss sagen: mit dem Ergebnis bin ich ganz zufrieden. Ich wünsche heute allen Geburtstagskindern einen wundervollen Tag! Eure Kathrin

 

 

 

 

Ich liebe Frittata……

…..weil sie super lecker und schnell gemacht ist, warm und kalt gegessen werden kann und
weil sie so unkompliziert in der Zubereitung ist. Was Du unbedingt brauchst sind Eier, da es sich ja um eine Art Omelett handelt, alles andere bleibt deinem Kühlschrank oder deiner Phantasie überlassen.

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Ich habe mir frische Erbsen vom Markt mitgebracht, die ich erstmal fleißig aus der Schote
gepult habe. Frittata schmeckt aber auch z.B. mit Kartoffeln, Kürbis, Paprika, Schinken, Zucchini, Spinat.

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An meine Frittata kommen geschlagene Eier, Minze, Erbsen, Zwiebel und etwas Parmesan.
Ich mag Zwiebeln gern, deshalb darf sie etwas größer sein.

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Die gehackte Zwiebel und die Erbsen kommen mit etwas Olivenöl in die Pfanne und werden
unter rühren angeschwitzt, aber nicht angebräunt.

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In der Zwischenzeit werden die Eier mit der gehackten Minze und Pfeffer & Salz verrührt.
Da ich auch Parmesan an meine Frittata mache, bin ich sehr vorsichtig mit dem Salz.

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Wenn die Erbsen soweit sind, gieße ich vorsichtig die Eimasse in die Pfanne, etwas Parmesan drüber gestreut und Teller drauf – ca. 10 min bei mäßiger Hitze stocken lassen.
Ich nehme gleich einen Teller, weil ich gern Abwasch spare und die Frittata damit am leichtesten gewendet wird. Wenn es dann soweit ist: Teller festhalten und mit Pfanne umdrehen und die Frittata wieder zurück in die Pfanne gleiten lassen und noch einmal kurz von der anderen Seite anbräunen lassen.

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Das war es schon – fertig ist sie.

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Da die Frittata auch kalt sehr gut schmeckt, läßt sie sich gut mitnehmen – z.B. zum Picknick oder auch zur Arbeit.

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Ich wünsche Euch einen sonnigen Tag, Eure Kathrin

Ich habe geerntet……

…..in diesem Jahr fällt meine „erste“ Pfefferminz-Ernte im neuem Beet schon reicher aus.

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Ich liebe ja frischen Pfefferminztee und da ich in meiner Kindheit damit groß geworden bin, habe ich bis vor wenigen Jahren ausschließlich frischen Minztee getrunken. In einer großen Stadt ist dies auch kein Problem, weil es beim türkischen Gemüsehändler um die Ecke immer frische Minze gibt. Seit einiger Zeit nun trockne ich meine Minze selbst, aber es muss das ganze Blatt sein, welches sich dann in der Tasse hübsch entfalten kann und seinen feinen Duft und Geschmack entwickelt. Deshalb mache ich mir die Arbeit die Blätter zu zupfen und zum trocknen auf einen Faden zu fädeln.

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Gerebelte Minze oder am Ende ein gekaufter Teebeutel kommt für mich nicht in Frage, da gefällt mir schon der Duft nicht und es sieht natürlich auch nicht so hübsch aus *lächel*…..und der Geschmack läßt auch sehr zu wünschen übrig.
Kommt gut über den grauen Tag, Eure Kathrin

Butter-Chicken…..

……habe ich aus meinem Bio-Hähnchen gezaubert. Ich freue mich wirklich sehr, dass es im
Naturalia (Bio-Markt auf der Magistrale in Frankfurt) auch Hühnchenfleisch gibt und ich hatte
so großen Appetit auf indisches Hühnchen und nun musste ich mich nur noch entscheiden welches Gericht. Ich habe mich für „Butter Chicken“ entschieden, weil ich das delikate Zusammenspiel der Aromen „pikant-süss-sauer“ sehr mag.

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Die Zubereitung ist an für sich ganz einfach. Einen Abend vorher lege ich das Hühnchen in eine Marinade ein, damit es schön durchziehen kann.

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Für die Marinade verwende ich:
4 Knoblauchzehen
1 Daumengroßes Stück Ingwer
1/2 grüne Chili
5 EL Joghurt
1/2 Zitrone (Saft)
1 TL Koriander gemahlen
1/2 TL Zimt gemahlen
1 TL Kurkuma gemahlen
1 TL Kreuzkümmel gemahlen
Salz

Aus Knoblauch, Chili und Ingwer mache ich eine Paste im Mixer oder Reibe etc.

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Dann alles mit dem Fleisch vermengen und in den Kühlschrank stellen.

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Am nächsten Tag lege ich das Hünchenfleisch auf ein Blech und lasse es ca. 20 min bei 240° in Backofen grillen.

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In der Zwischenzeit bereite ich die Soße zu.

Dazu benötige ich:
1 großzügiges Stück Butter
1 Daumengroßes Stück Ingwer (gerieben)
etwas Zimtrinde
4 Nelken
6 Kapseln grünen Kardamom
1/2 grüne Chili (gehackt)
1 große Zwiebel (gewürfelt)
1 TL Koriander (gemahlen)
3-4 EL Tomatenmark
1 EL Honig
250-500 ml Sahne
Salz

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Die Butter zerlasse ich im Topf und röste zunächst den Zimt, Nelken und Kardamom etwas an, danach Zwiebel, Ingwer und Chili….zum Schluß das Tomatenmark und den Koriander.
Dann giesse ich soviel Sahne auf  bis mir die Konsistenz gut passt. Mit Salz und Koriandergrün und Zitronensaft abschmecken und dann das gegrillte Hühnchenfleisch dazu geben.

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Hmmmmmmm….ich könnte mich hinein legen. Dazu Reis oder Brot.

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Ich wünsche Euch ein schönes Pfingstwochenende, Eure Kathrin .

 

Manchmal muss es „Handkäs“ sein…….

….ab und zu kommt dieser Moment und da muss es „Handkäse mit Musik“ sein.

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Von der Sache her ganz einfach und schnell gemacht. Harzer Käse abwechselnd mit gewürfelten Zwiebeln in eine Schüssel geschichtet und dann mit etwas Essig und soviel Öl aufgießen bis er gerade so bedeckt ist – die Zwiebeln geben auch noch Saft ab….Teller drauf und bei Zimmertemperatur 2 Tage stehen lassen…

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..…ja es fängt etwas an zu schnuppern, allerdings für uns ein sehr gutes Zeichen……nur der gebürtige Hesse in unserer Familie vermeidet dann für gewöhnlich Besuche und verzichtet auch gerne auf Einladungen zum Essen *grins*……er mag keinen „Handkäse“, aber alle anderen haben mit erhöhter Speichelproduktion zu kämpfen. Ich gebe zu, wer keinen „stinkigen“ Käse mag, der sollte die Finger davon lassen – für alle Anderen ist es ein Versuch wert.

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Frisches Brot –  wo der Bäcker sich noch Zeit für seinen Teig nimmt – und darauf den gut durchgezogenen weichen Käse und etwas von den Zwiebeln. Das ist im übrigen die „Musik“, den Grund überlasse ich Eurer Phantasie *zwinker*.

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Hmmm…..Guten Appetit und Euch einen schönen Abend, Eure Kathrin

So viele Himbeeren……

…..gibt es in diesem Jahr und ich liebe Himbeer-Tarte….und da es ein so unbeschreiblich leckerer Genuss ist, der ganz einfach und schnell gemacht ist, verrate ich Euch heute mein Rezept.

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Für eine Springform von 24 cm Durchmesser.
800g frische Himbeeren
100g Zucker
Für den Teig:
150g kalte Butter
100g Puderzucker
300g Mehl
1 Eigelb

Für den Teig Butter, Puderzucker, Mehl und Eigelb rasch zu einem glatten Teig verkneten.
In Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten kalt stellen. In der Zwischenzeit die Himbeeren wenn nötig säubern. Die Hälfte der Himbeeren zusammen mit dem Zucker in einen Topf erhitzen und etwa 30 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen.
Die Masse soll dabei etwas eindicken. Abkühlen lassen.

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Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Den Teig zu einem Kreis, der etwas größer ist als die Form, ausrollen. In die Form legen und einen kleinen Rand hochziehen. 5-7 Minuten backen,
der Teig soll goldgelb sein. Abschließend auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

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Die gekocht Himbeermasse auf den Tortenboden streichen und nun mit den restlichen Beeren belegen……

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……und nun genießen!

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Übrigens schmeckt es auch mit Heidelbeeren oder Aprikosen sehr.
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, Eure Kathrin.