Archiv der Kategorie: selbst gemacht

Weihnachtspäckchen packen

Ich verpacke gern Geschenke. Für mich gehört das verpacken von kleinen und großen Überraschungen und Geschenken einfach dazu, wenn man anderen eine Freude machen möchte. Aus diesem Grund verpacken wir auch keine Geschenke bei uns im Laden. Ich finde das ist eine ganz persönliche Sache und da gibt es auch kein gut oder schlecht. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und wer keine Schleifen binden kann, macht halt einen Knoten. Mit schönem Papier, Stoff, Bändern oder Schnüren kann eigentlich auch nichts schief gehen. Für mich gibt es nichts Schöneres als ein persönlich eingewickeltes Geschenk und aus Erfahrung weis ich, die interessantesten und spektakulärsten Verpackungsweisen kommen immer von Menschen, die vermeintlich meinen, das sie nicht einpacken können.
Also nur Mut und ran ans Geschenkeverpacken!

Eure Kathrin

Weihnachtsbasteleien…

….gehören für mich einfach zur vorweihnachtlichen Zeit. Ich finde es einfach schön, ein klein wenig kreativ zu sein und kleine Dinge zu basteln. Hier habe ich zusammen mit meiner Mutti einen schönen Nachmittag verbracht und nostalgisch anmutenden Weihnachtsschmuck gebastelt. Wie ist das bei euch in der Vorweihnachtszeit ? Gibt es da auch spezielle Rituale?

Eure Kathrin

Der „fixe“ Adventkalender

Ein Adventskalender für Kurzentschlossene.
Das Wichtigste ist ja der Inhalt und um den sollte man sich schon rechtzeitig kümmern, wenn man keine komischen Blicke von einem Teenager ernten möchte. Die Tütchen sind relativ schnell gepackt und dann geht es schon ans Aufhübschen. Hierfür sind der Phantasie eigentlich keine Grenzen gesetzt….aus Papierresten, Stempeln, Zahlen, Aufkleber, Washi Tape, Schleifen etc. lassen sich tollte Tüten kreieren……..meine sind sehr klassisch in rot, grün und weiß geworden.

Viel Spaß beim Basteln!
Eure Kathrin

Das Osterfest

…..bedeutet für mich immer „draußen Zeit“ (wenn es das Wetter zulässt) gern beim Picknick oder im Garten auf jeden Fall gern mit Freunden. Der religiöse Hintergrund von Ostern spielt bei uns eine eher untergeordnete Rolle, auch wenn wir den Karfreitag eher ruhig und fleischlos angehen und meine Mutti uns zum Gründonnerstag immer ein besonderes Ei kocht.
Ich begreife Ostern eher als Fest für den Frühling/Neuanfang und habe in dieser Zeit gern Besuch von lieben Freunden. Dieses Mal hat es auch geklappt, dass meine Freundin Aleks mit ihrer Tochter zu Besuch da sind und praktischer Weise hat sie auch gleich „Grüne Soße Kräuter“ mitgebracht. Wir lieben grüne Soße, aber leider ist es unmöglich in unsere Region die passenden Kräuter aufzutreiben. Auch wenn man versucht sie sich zusammen zu stückeln, es ist einfach etwas Anderes. In Frankfurt (Main) kauft man sie Päckchenweise und da ist dann von allem etwas drin und wer kein eigenes Rezept hat, findet da auch gleich eins auf dem Einwickelpapier. Wir haben natürlich unser Familienrezept, welches ich euch unten verrate, und dann geht es ans Kräuter hacken, Ostereier färben und natürlich quatschen quatschen quatschen…..wenn man sich so lange nicht gesehen hat, gibt es viel zu erzählen. Ein bisschen Osterbastelei und eine kleine Osterdekoration steht auch immer auf dem Plan, ansonsten genießen wir einfach die Zeit und den Frühling.

Grüne Soße nach meiner Art:
1 Päckchen Grüne Soße Kräuter (z.B. Sauerampfer, Borretsch, Kerbel, Kresse, Schnittlauch, Pimpinelle, Petersilie) klein hacken
200gr Saure Sahne
200gr Schmand
200gr Joghurt
etwas Majonäse
Gewürzgurke (ganz klein gewürfelt)
Zwiebel (ganz klein gewürfelt)
1-2 Eier (ganz klein gewürfelt)
etwas Senf
Zitronensaft
Salz & Pfeffer
etwas Zucker
ein kleines bisschen Knoblauch wer mag

Eure Kathrin

Meine Insektenkästen

Wie versprochen noch etwas Nachgereichtes vom letzten Jahr.
Im Herbst hatte ich bei mir im Wohnzimmer einiges umgeräumt und nun ergab sich eine Stelle an der Wand, wo vorher ein hoher Schrank stand….mit der ich irgendetwas anstellen musste. Nur Bilder an die Wand hängen war mir irgendwie zu flach (also vom Rahmen her). Ein kleines Regal auf den man Bilder stellen kann und kleine Objekte wollte ich nicht, da ich so etwas ähnliche schon in dem offenen Raum daneben habe. Dann kam mir die Idee, dass dort alte Insektenkästen hin könnten. Die stehen etwas von der Wand ab und würden auch thematisch schön zu den anderen Dingen in dem Raum passen. So habe ich mich also auf die Suche nach solchen Insektenkästen gemacht, Motten oder Käfer sollten es sein. Was ich gefunden habe waren aber bunte Schmetterlinge oder gemischte Kästen mit allem möglichen Getier und vieles auch gar nicht alt. Einen alten Kasten habe ich gefunden, der sah aber so muchtig aus, als ob das was da drin ist schon wieder lebt. Dann dachte ich mir, eigentlich will ich gar keine toten Tiere an meiner Wand habe. Da ich auch ein „kleiner Papierfetischist“ bin, kam ich auf die Idee mir selber welche zu bauen. Gesagt getan! Ich habe mir dann neue Insektenkästen, Etiketten zum beschriften, Nadeln und kleine Nägel besorgt und los ging es.

Das sind die neuen Kästen.
Erstmal habe ich die Innenseiten der Kästen mit Wachs patiniert,
damit sie nicht mehr so neu aussehen.
Ich habe dann Schmetterlinge und Motten gezeichnet und mir Schablonen angefertigt,
um anschließend reichlich davon aus dem Papier meiner Wahl auszuschneiden.
Die Beschriftungsetiketten habe ich auch mit Wachs patiniert.
So langsam füllt sich der Kasten.
Mit Insektennadeln habe ich dann meine Exponate fixiert.
Hier ist schon mal der erste Kasten fertig….
…..und daneben seht ihr nochmal wie er vorher aussah.
Da ich das alte Papier aus dem Rahmen nicht verwenden konnte, habe ich das
neue Papier, auf dem die Schmetterlinge sitzen, auch mit Wachs behandelt.
Das Ergebnis gefällt mir sehr gut..irgendwie bekommt Papier, wenn man es mit Wachs behandelt, mehr Tiefe……..aber auf den Fotos kommt das nicht so gut rüber.
Der Rahmen hat ein gewölbtes Glas. Ich habe mir vor Ewigkeiten mal zwei solcher Rahmen in Dänemark gekauft, weil ich so verliebt darin war. Jedoch hatte ich noch nie die richtige Verwendung dafür. Aber jetzt bin ich wirklich froh das ich die Rahmen habe.
Geht euch das auch manchmal so?
Da ich ja auch noch andere Dinge zu tun habe, außer Getier aus Papier zu schneiden,
gibt es auch immer die Phasen wo man nicht so richtig weiter kommt. Aber schon mal
etwas in die Dekoration einzubinden und anzuschauen, das muss sein!
Und wie der Zufall das manchmal so will….sucht man gar nichts und findet dann einfach beim
vorbeigehen an einem Flohmarktstand einen Libellen-Stempel. Da war natürlich klar,
das in den zweite Kasten Libellen rein müssen.
Das ist nun der Platz, an dem die Kästen hin sollen….
….und so sieht es fertig aus.
Einen kleinen Kasten habe ich noch der gefüllt werden muss.
Aber mit der richtigen Muse wird das schon.

Ich wünsche Euch noch einen schönen restlichen Sonntag. Macht es Euch gemütlich, eure Kathrin.

Ostereier…..

….gehören für uns einfach zu Ostern dazu.
Vor einiger Zeit lachten mich im Internet so schöne blaue Ostereier an, die mit Rotkraut gefärbt wurden. Es gibt dazu verschiedene Anleitungen im Netz zu finden und ich habe dann kurzer Hand beschlossen das auszuprobieren. Also habe ich einen Kopf Rotkraut klein geschnitten und 2 Stunden köcheln lassen um anschließend die gekochten Eier mehrere Stunden in der Farbbrühen liegen zu lassen.

Mit dem Ergebnis war ich ganz und gar nicht zufrieden. Die Farbe zieht nicht gut in die Eierschale ein, dafür um so besser ins Ei, was ich so gar nicht appetitlich finde. Die Farbränder und Kratzer finde ich auch nicht so hübsch und wenn man die Eier mit Fett abreibt, merkt man wie stumpf die Schale ist und das Ei glänz nicht.

Zum Glück habe ich den Prozess rechtzeitig begonnen, so das ich noch auf meine altbewährte Färbemethode umschwenken konnte. Ich habe also schnell einen kleinen Spaziergang gemach und mal geguckt, was es für Blüten und Blätter zu finden gibt. Ich färbe unsere Ostereier in der Regel mit Zwiebelschale, Rotholz und Blauholz – damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Eier werden mit dem Holz oder der Zwiebelschale gekocht. Die Farbe läßt sich nicht abreiben und sie trinkt auch nicht ins Ei ein. Übrigens lassen sich so auch sehr gut braune Eier färben. Ich lege gern Blüten oder Blätter um das Ei (deswegen der kleine Spaziergang) und wickle danach etwas Strumpfhose darum, damit die Blätter fixiert sind. Das Ei wird dann so in dem Farbbad gekocht. Ich hatte nun in diesem Jahr nur Blauholz zum färben benutz.

 

Die kleinen Päckchen werden dann ausgewickelt und das Ergebnis ist immer eine kleine Überraschung.

Besonders hübsch in diesem Jahr finde ich die Eier mit den Schneeglöckchen und Krokussen, weil ja der Winter so lange an uns festgehalten hat. Das ganz bunte Ei habe ich mit Zwiebelschale umwickelt und in der Farbe gekocht.
Mein Fazit: Ich bleibe bei meiner altbewährten Methode. ; )
Ich wünsche Euch allen ein schönes Osterfest, Eure Kathrin.

 

 

 

 

 

DIY – Adventskalender

Morgen beginnt sie, die vorweihnachtliche Zeit und was gibt es schöneres als einen lieben Menschen mit einen selbstgemachte Adventskalender durch diese Zeit zu begleiten. Dieser Adventskalender ist schnell selbst gemacht. Die Schachteln gibt es schon fertig zu kaufen und werden je nach Vorliebe mit selbst gestalteten Zahlen verschönert. Ich habe mich für die Farben weiß, rot und grau entschieden und 24 Wellenrandkreise ausgestanzt, um sie anschließend mit den Zahlen 1 bis 24 zu bestempeln. Anschließen habe ich die Zahlenkärtchen noch mit ein paar Sternen verziert und schon ist man fertig. Die meiste Zeit widmet man ja erfahrungsgemäß den Dingen die in die Päckchenkommen…..*zwinker*

Ich wünsche Euch allen eine schöne Adventszeit, Eure Kathrin

 

 

Ein neues Gewand……

……schon seit einiger Zeit spiele ich mit dem Gedanken, meinen Strickkorb farblich zu verändern und eigentlich dachte ich an weis. Da aber nun einer der neuen Farbtöne des Möbelwachs von „Painting the Past“ die Farbe „LOFT“ hat, die auch an den Wänden meines Wohnzimmers ist, dachte ich – das muss ich probieren…….und da das mit dem Wachs alles so einfach und schnell geht, habe ich das kurzer Hand heute gleich bei uns in der Villa erledigt.

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Also Korb, Wachs und Pinsel…..

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…und alles fix eingepinselt…..geht wirklich ratzfatz und kleckert nicht.

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Dann ca. 15-30 min trocknen lassen.…

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……und anschließend habe ich mit einem weichen Tuch den überschüssigen Wachs
runter poliert…..

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…so lange bis mir die Optik gefallen hat, schließlich wollte ich, dass man noch etwas von
den ursprünglichen Korbfarbton sieht, besonders am Rand, damit es schon etwas abgegriffen aussieht.

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Über das Ergebnis freue ich mich sehr und vielleicht kann ich Euch ja ein wenig Lust darauf
machen mit Euren eigenen Projekt zu beginnen. Schließlich ist es etwas wunderbares, wenn
Etwas, was einem nicht mehr so gut gefällt, im neuen Gewand erstrahlt, Eure Kathrin.

Mein Schwemmholzbaum……

…..hat es nun auch noch pünktlich geschafft. Wir haben im Urlaub schönes Holz am Strand
gesammelt für einen kleinen Weihnachtsbaum – jeder für sich, meine Schwester und unsere Mutti und ich. Jedenfalls sind deren Bäumchen schon lange fertig und haben schon im Advent ihre Schönheit entfalten können. Da nun jeder unter klein etwas anderes versteht *lächel* musste ich mich gedulden, bis ich Unterstützung gekommen habe…..und nun haben wir es
endlich vollbracht und ich freue mich sehr über mein Schwemmholzweihnachtsbäumchen.

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Zuerst habe ich das Holz schön vorgelegt, damit man(n) sieht welches Holz nach welchen Holz liegen soll und dann wurde Hölzchen für Hölzchen fachmännisch gebohrt und auf einen langen Schweißdraht aufgezogen, damit ich ihn dann auch stellen kann. Das war übrigens auch das Problem warum ich mich etwas gedulden musste. Die Bäumchen von Silke und unserer Mutti hängen an einem dicken Faden.

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Den weihnachtlichen Päckchen habe ich dann auch noch den letzten Schliff verliehen, in Geschenkpapier hatte ich sie ja schon verpackt. Mit schönen Bändern und einen Siegel für jedes Päckchen wurden sie weihnachtlich gekürt.

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Nun ist alles geschafft und ich wünsche Euch ein schönes und gesegnetes Weihnachtsfest mit denen die Euch wichtig sind und Euch am Herzen liegen, Eure Kathrin. Fröhliche Weihnachten!

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Weihnachtspost

Meine Weihnachtspost ist fertig.

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Ich habe vor längerer Zeit mal einen Beitrag/Anleitung in der „Landlust“ gesehen in dem kleine Papierreliefs hergestellt wurden…..und mir gedacht, das ist so wunderschön und zart – das muss ich unbedingt ausprobieren….nun ja. wie es dann eben so ist….die Zeit vergeht und man hat immer noch im Hinterkopf, dass man ja so etwas „Schönes“ machen wollte. Kurzer Hand habe ich alle Utensilien besorgt und in diesem Jahr mit in unseren Herbsturlaub genommen….ich dachte mir, da ist Zeit….und Ruhe.

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Die Papiermasse muss 2,5 bis 3 Stunden kochen und besteht aus einer Rolle Toilettenpapier und 4 Blatt Skizzenpapier (90g extra white) und sieht, wenn sie fertig ist, etwas wie Milchreis aus.

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Die Gebäckmodel werden dann mit etwas Paraffinöl bepinselt und dann wird etwas von der Papiermasse darauf verteilt.

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Mit einem Handtuch wird das Wasser zuerst etwas vorsichtiger dann etwas kräftiger aus dem Papierbrei gedrückt, beziehungsweise die Masse ins Model.

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Mit einem Messer vorsichtig das Papierbild aus dem Model lösen und trocknen lassen.

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Aus der Papiermasse sind eine Menge kleine Papierreliefs geworden die natürlich nun auch weiter verarbeitet werden wollten……

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…..und so war ich am 3. Advent schön fleißig, damit alle Geschenkkärtchen und Weihnachtsgrüße noch rechtzeitig fertig werden.
Ich wünsche Euch einen kuscheligen Abend, Eure Kathrin