Ostereier…..

….gehören für uns einfach zu Ostern dazu.
Vor einiger Zeit lachten mich im Internet so schöne blaue Ostereier an, die mit Rotkraut gefärbt wurden. Es gibt dazu verschiedene Anleitungen im Netz zu finden und ich habe dann kurzer Hand beschlossen das auszuprobieren. Also habe ich einen Kopf Rotkraut klein geschnitten und 2 Stunden köcheln lassen um anschließend die gekochten Eier mehrere Stunden in der Farbbrühen liegen zu lassen.

Mit dem Ergebnis war ich ganz und gar nicht zufrieden. Die Farbe zieht nicht gut in die Eierschale ein, dafür um so besser ins Ei, was ich so gar nicht appetitlich finde. Die Farbränder und Kratzer finde ich auch nicht so hübsch und wenn man die Eier mit Fett abreibt, merkt man wie stumpf die Schale ist und das Ei glänz nicht.

Zum Glück habe ich den Prozess rechtzeitig begonnen, so das ich noch auf meine altbewährte Färbemethode umschwenken konnte. Ich habe also schnell einen kleinen Spaziergang gemach und mal geguckt, was es für Blüten und Blätter zu finden gibt. Ich färbe unsere Ostereier in der Regel mit Zwiebelschale, Rotholz und Blauholz – damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Eier werden mit dem Holz oder der Zwiebelschale gekocht. Die Farbe läßt sich nicht abreiben und sie trinkt auch nicht ins Ei ein. Übrigens lassen sich so auch sehr gut braune Eier färben. Ich lege gern Blüten oder Blätter um das Ei (deswegen der kleine Spaziergang) und wickle danach etwas Strumpfhose darum, damit die Blätter fixiert sind. Das Ei wird dann so in dem Farbbad gekocht. Ich hatte nun in diesem Jahr nur Blauholz zum färben benutz.

 

Die kleinen Päckchen werden dann ausgewickelt und das Ergebnis ist immer eine kleine Überraschung.

Besonders hübsch in diesem Jahr finde ich die Eier mit den Schneeglöckchen und Krokussen, weil ja der Winter so lange an uns festgehalten hat. Das ganz bunte Ei habe ich mit Zwiebelschale umwickelt und in der Farbe gekocht.
Mein Fazit: Ich bleibe bei meiner altbewährten Methode. ; )
Ich wünsche Euch allen ein schönes Osterfest, Eure Kathrin.

 

 

 

 

 

Ostervögel

In der aktuellen Osterausgabe von JDL-Magazin waren ja die hübschen „Ostervögel“
als DIY-Projekt drin, in die ich mich sofort verliebt habe……

 

Und da ich die allerliebste Mutti auf der Welt habe……kam sie vor ein paar Tagen mit einer
kleinen silbernen Schachtel zu mir…..und da waren diese hübschen Vögelchen drin, die sie für mich gebastelt hat. Das schöne Wetter heute habe ich genutzt, um Äste und altes Gras für meine Osterdeko zu sammeln. Aus dem alten Gras, was man zur Zeit auf den Wiesen findet, lassen sich schöne Nester drehen, die mir als Unterlage für verschiedene Eier in der Schublade dient. Ich freue mich riesig über die Vögelchen und natürlich auch über die anderen Schätze an meinem Osterstrauß die meine Mutti im laufe der Zeit für mich gebastelt hat.

Ich wünsche Euch einen schönen Start in die Osterwoche, Eure Kathrin.

 

Eisige Tage im März

Jetzt hat es uns ja noch einmal ganz schön kalt erwischt und was wärmt da besser als ein Eintopf. Wir essen gern Suppen und Eintöpfe und heute mache ich deftigen Bohneneintopf. Alles was man dafür braucht:
– grüne Bohnen (tiefgefroren oder frisch)
– Kartoffen
– Sellerie
– Karotten
– Petersilienwurzel
– Cabanossi und etwas Speck
– Salz, Pfeffer und Bohnenkraut

Alles schön klein schneiden und dann erst die Cabanossi und den Speck anbraten.

Dann den Sellerie, Karotten und die Petersilienwurzel mit braten und kurz darauf auch die Kartoffelstücke.

Zum Schluss noch die Bohnen dazugeben und mit Wasser aufgießen. Mit Salz, Pfeffer und Bohnenkraut würzen und gar kochen.

So und nun kann es Frühling werden! Eure Kathrin

 

 

 

Speisekammer….

…..endlich ist es soweit. Da ich in meiner Küche keine typischen Schränke habe ist meine Speisekammer für mich unentbehrlich. Jedoch haben wir nur zwischen Januar und März Zeit dafür, größere Projekte in Angriff zu nehmen und so braucht eben so manches seine Zeit. Eines davon war meine Speisekammerregal.

Im letzten Jahr hatten wir ja erstmal den Küchenfußboden neu gemacht…..

…damit das Bodenniveau überall gleich ist und das Regal, was in die Speisekammer gebaut werden sollte, dann auch richtig passt.

Meine provisorische Übergangslösung hat nun endlich ausgedient…..

 

…und nun musste ich erstmal ordentlich viel Holz streichen. Das habe ich natürlich mit unserer Kreidefarbe von „Painting the Past“ gemacht….die stinkt nicht, deckt gut und trocknet schnell. Ich hatte ja schon mal erwähnt, dass ich bei manchen Dingen nicht so „geduldig“ bin und handwerkliche Arbeiten gehören dazu. Bei meinem Frank ist das zum Glück ganz anders.

Er misst ganz geduldig jedes Brett aus und sägt die Kanten zurecht, die bei jedem Brett anders sind….wie bei einem riesigen Puzzle. Später soll nämlich alles nur zusammen gesteckt werden.

Es soll alles von alleine halten, quasi mit Passung sich im Raum verkeilen….

….was es dann auch tut, nicht eine Schraube in der Wand.

Ich freue mich soooo sehr, dass nun alles seinen Platz bekommt und davon gibt es jetzt reichlich.

Da man sich nach getaner Arbeit auch gern etwas Gutes tut, gab`s Zimtkuchen…..und auf den Bildern könnt Ihr sehen: Ich habe bei mir im Esszimmer wieder umgeräumt und nun gibt es auch endlich eine Lampe über dem Esstisch. Ich habe ja lange danach gesucht und auch schon Verschiedenes ausprobiert, aber irgendwie war ich nie zufrieden……aber jetzt passt alles. Meine alte Bank habe ich auch neu gestrichen. Hat mir schon so lange unter den Nägeln gebrannt und nun war ich ja einmal im „Streichmodus“, dann muss man das auch ausnutzen.

Ich wünsche Euch eine schöne Woche und vielleicht konnte ich Euch ja Lust machen, selbst aktiv zu werden….mit einem „Projekt“, was schon ewig geplant ist. Eure Kathrin

 

 

 

Meine Weihnachtsdekoration…..

……ist in diesem Jahr sehr „ruhig“ gehalten. Zarte Farben wie silber, grau und dezentes grün spielen die Hauptrolle. Wir haben ja in der vorweihnachtlichen Zeit in unseren Geschäften immer viel zu tun und irgendwie sind in diesem Jahr auch meine Batterien leer…….aber ich wollte es auch gern bei mir zu Hause etwas weihnachtlich haben, auch wenn ich an Weihnachten selbst gar nicht da bin. Da ich ja Anfang des Jahres die schönen Kissenhüllen aus alten Leinenstoffen von meiner Mutti bekommen habe und ich mich immer wieder daran erfreue, wollte ich sie auch in der Weihnachtszeit gern liegen lassen. So hat sich quasi die ganze weihnachtliche Gestaltung den Kissen und meiner Verfassung angepasst. Auch meine „Herbststurmfunde“, der große Lärchenast und das kleine Vogelnest, haben ihr Plätzchen bekommen. Das marode Kistchen mit dem alten Weihnachtsschmuck, was ich bei meinem letzen Flohmarktbesuch erstanden habe, habe ich einfach so gelassen……weil ich es, so wie es ist, eben wunderschön finde mit dem alten Karton. Nur noch ein Schleifchen rum und ein paar Flügelchen dazu…..mehr braucht es manchmal nicht. So war ich mit meinem „Adventsschmücken“ in diesem Jahr auch recht schnell fertig…..hier und da ein besonderes Highlight – also etwas, was ich ganz besonders hübsch finde, wenn ich es mir anschaue und mein Herz erfreut…..und ich muss sagen, mir gefällt meine Weihnachtsdekoration in diesem Jahr sehr gut. Man muss nicht, nur weil man denkt es zu müssen, sich mehr stressen als nötig ist. Auch mit wenigen Handgriffen kann man ein weihnachtliches Ambiente zaubern. Also in diesem Sinne, macht es euch schön und vergesst nicht das Wichtigste…..Zeit mit Freunden und der Familie. Eure Kathrin

DIY – Adventskalender

Morgen beginnt sie, die vorweihnachtliche Zeit und was gibt es schöneres als einen lieben Menschen mit einen selbstgemachte Adventskalender durch diese Zeit zu begleiten. Dieser Adventskalender ist schnell selbst gemacht. Die Schachteln gibt es schon fertig zu kaufen und werden je nach Vorliebe mit selbst gestalteten Zahlen verschönert. Ich habe mich für die Farben weiß, rot und grau entschieden und 24 Wellenrandkreise ausgestanzt, um sie anschließend mit den Zahlen 1 bis 24 zu bestempeln. Anschließen habe ich die Zahlenkärtchen noch mit ein paar Sternen verziert und schon ist man fertig. Die meiste Zeit widmet man ja erfahrungsgemäß den Dingen die in die Päckchenkommen…..*zwinker*

Ich wünsche Euch allen eine schöne Adventszeit, Eure Kathrin

 

 

Mir ist da was in die Hände gefallen….. (Teil 2)

….hin und wieder sucht man etwas, was sich nicht finden lässt und dabei findet man ganz andere Dinge. So ging es mir mal wieder und dabei sind mir ein paar Kontaktabzüge von meiner Diplomarbeit in die Hände gefallen. Und da das nun schon eine ganze Weile her ist, schaut man sich die Fotos nochmal ganz anders an. Vor einer Weile hatte ich ja hier schon mal Analoge Fotos, die ich mit meiner Mittelformatkamera gemacht hatte, gezeigt. Wer möchte kann gerne noch einmal hier schauen. Die Berlin-Fotos hier sind nicht, wie ich es sonst so gerne mache, aus der „Hüfte geschossen“, sondern ausschließlich auf einem Stativ und das heißt schleppen schleppen schleppen, da so eine analoge Panorama-Kamera auch kein Leichtgewicht ist und gut verpackt sein will….Motiv suchen, welches auch für eine Aufnahme in diesem Format geeignet scheint, dann alles abwerfen und aufbauen und im richtigen Moment den Auslöser drücken. Ich habe zu der Zeit noch in Frankfurt/Main gewohnt und war extra nach Berlin gefahren um Fotos zu machen….und war dann natürlich mehr als gespannt, ob auch etwas brauchbares im Kasten war. Das waren meine ersten und bis heute auch einzigen Panorama Aufnahmen die ich gemacht habe. Ursprünglich, oder anders gesagt, mein erster Berlintrip war mit meiner Mittelformat-Kamera, aber das ging gründlich in die Hose. Zum einen haben mir die Motive alle nicht 100prozentig gefallen und das kann man dann auch nicht als Arbeit präsentieren und zum anderen hat meine Kamera die Filme nicht mehr richtig transportiert so das die meisten Negative eh hin waren. Jedenfalls musste ich dann ganz flink wieder nach Berlin und einen zweiten Anlauf nehmen und das dann eben auch mit einem anderem Format, wie mir mein Professor damals ans Herz gelegt hatte. Ich freue mich heute immer noch darüber, dass ich das gemacht habe und kann über den ganzen Stress und die Nerven die ich dabei gelassen habe schmunzeln. Für mich gibt es drei Bilder die das alles Wert waren und über die ich mich so richtig freue…..aber schaut selbst – vielleicht entdeckt ihr ja den einen oder anderen Bekannten Ort. Eure Kathrin

Kupfergraben

Warschauerstr

Str.U.Linden

Spandauerbrücke

Saarbrückerstr

Oranienburgerstr

Oberwallstr

Oberwallstr-Rad Monbijourbrücke

Marienstr

Friedrichstr

Friedrichstr Nacht

Bunsenstr

Planckstr

 

Der Familie aufgetischt…..

…hin und wieder, wenn es die Zeit erlaubt koche ich gern für „alle“. Und da ich ein Freund von schnellen Gerichten bin, oder zumindestens welchen die ich gut vorbereiten kann, gab es Tomatensalat, Brot und Fleischspießchen. Der Tomatensalat ist mein absoluter Liebling. Ich finde die Kombi von Kiwi und Tomaten sehr schön und dann das Dressing aus Limettensaft, Olivenöl, Knoblauch, grüne Peperonie, Schalotten und Minze….ein Traum. Spießchen sind auch immer gut zum Vorbereiten und das Brot kann man auch schon im Vorfeld backen. Ich habe es dieses Mal schon mit selbstgemachter Kräuterbutter gefüllt und als kleine Kringel geformt, so läßt es sich ganz einfach abzupft.

Ja, so mag ich es – kein Stress in der Küche und entspannt an der Tafel sitzen . Eure Kathrin

Die „Smily-Geburtstagstorte“….

……..in diesem Jahr bestand der Wunsch meiner Nichte schon im Januar darin. dass sie gern zum Geburtstag von mir eine „Smily-Geburtstagstorte“ gebacken haben möchte. Hmmm…..ok!
Ich backe hin und wieder sehr gern und jeder in der Familie bekommt auch seinen Geburtstagskuchen von mir. Eine Tortenkünstlerin bin ich aber nicht, wenn man bedenkt was da so im Netzt alles auf die Tortenplatte kommt. Einen so bedeutenden Wunsch kann ich aber auch nicht ignorieren. Und so habe ich mich gestern Abend ans Werk gemacht und den von mir vor gebackenen Schokoladenboden mit einer Belgischen Ganache gefüllt und umhüllt. Den Fondant habe ich in gelb, weiß und schwarz schon fertig gekauft und das Rosa selbst eingefärbt. Nach dem die Fondantdecke auf der Torte war, konnte es los gehen mit der weiteren Verzierung und ich muss sagen: mit dem Ergebnis bin ich ganz zufrieden. Ich wünsche heute allen Geburtstagskindern einen wundervollen Tag! Eure Kathrin

 

 

 

 

Offene Gärten…..

…..wir haben heute ganz kurz entschlossen einen kleinen „Damen-Ausflug“ nur ein paar Dörfer weiter gemacht, zu den „offenen Garten“  in Wulfersdorf.

„4.500 m2 großer naturbetonter Hausgarten mit Schwimmteich, Blumen, Gemüse, Obstbäume, Beerensträucher, Wildkräutergarten, ökologisch bewirtschaftet, mikrobiologische Kläranlage, romantisch, arrangierte Sitzecken, Sommerbadezimmer und es gibt auch Kaffee und Kuchen.“(
Quelle: http://www.dggl.org/fileadmin/media/lv/berlin-brandenburg/pdf/OffeneGaerten-2017.pdf)

Es war wirklich ein schöner Garten mit vielen verschiedenen Ecken und möglichen Blickwinkeln und vor allem mit naturbelassen Flächen. Ich weis, viele mögen es nicht, wenn die „Beikräuter/Unkräuter“ ungehemmt wachsen können. Wenn aber so große Flächen zur Verfügung stehen kann man ja überlegen, ob es neben dem Unkraut zupfen auch noch schönere Dinge im Leben gibt oder einfach auch der „Wildnis“ einen Raum geben. In diesem Garten ist es meiner Meinung nach sehr hübsch gelungen ein gutes Verhältnis zu finden zwischen den angelegten Bereichen und dem Wildwuchs und vor allem auch den Wildwuchs etwas zu inszenieren durch Aussichten und Sitzplätze. Uns hat es so gut gefallen, dass wir im nächsten Jahr dann doch etwas planen und auch noch andere Gärten besuchen wollen. Hier nun aber ein paar Eindrücke von diesem Garten in Wulfersdorf. Eure Kathrin